Erfahrungsbericht Ellen

Ich bin aufgewachsen in einer durchschnittlichen Familie, in der Nähe von Eindhoven. Ich hatte schon einige Freundinnen und alles ging bis zur Pubertät gut. Dann aber fing ich an, mich für okkulte Dinge zu interessieren und dadurch zog ich mich immer mehr aus dem sozialen Leben zurück. Ich konnte mich nicht vor anderen Menschen behaupten und öffnete mich auch nicht anderen gegenüber. Ich war sehr damit beschäftigt, was andere zu mir sagten und was sie von mir dachten. Wegen der Pubertätskrisen ging es mir gar nicht mehr gut. Ich traute mich nicht, mit meinen Eltern über die Probleme zu sprechen und zog mich noch weiter zurück. Irgendwann mit vierzehn Jahren sah ich keinen Sinn mehr in meinem Leben und beschloss es zu beenden. Der Versuch missglückte, weil meine Eltern es rechtzeitig bemerkten. Tja, da war ich also, unglücklich, aber ich konnte nichts daran verändern. Ich fühlte mich im Stich gelassen durch jeden und lebte so vor mich hin.

Mit siebtzehn Jahren fing ich in Eindhoven die Ausbildung zur Krankenschwester an. Zu diesem Zeitpunkt war ich beinah nicht mehr in der Lage mit anderen Menschen ein vernünftiges Gespräch zu führen, was natürlich schwierig war, da man als Krankenschwester sehr mit anderen Menschen kommunizieren muss. Ich habe die Ausbildung also abgebrochen und habe mich angemeldet bei der RIAGG (Psychiatrie). Dort bin ich in eine Selbsthilfegruppe mit anderen Jugendlichen gekommen. Ich war mir meiner Probleme bewusst, zum Beispiel, dass ich log, weil ich unsicher war über das, was Menschen von mir denken könnten, aber ich habe mich nicht getraut, dies in der Gruppe zu erzählen. An der Oberfläche veränderte ich mich schon. Ich war mir auch der Notwendigkeit bewusst. So fing ich an mehr zu erzählen über Dies und Jenes, aber innerlich war ich immer noch unglücklich und fühlte mich abgewiesen.

Nach einem Jahr habe ich dann in Maastricht ein Studium begonnen und hatte dort dann auch ein paar Freunde; ich traute mich auch stets mehr meine Meinung zu äußern, aber mein Innerstes veränderte sich nicht. Kurz bevor ich nach Maastricht zog, starb mein Lieblingscousin. Dieses Ereignis hat mich sehr mitgenommen, aber dadurch fing ich an nachzudenken über das Leben nach dem Tod. Was sollte danach kommen und gab es einen Gott?

Nach einem Jahr ging ich in eine Studentenverbindung, wo ich einen Jungen kennenlernte, der an Gott glaubte. Er strahlte eine Ruhe aus, nach welcher auch ich sehr verlangte. Ich stellte ihm viele Fragen über Gott und er lud mich zu verschiedenen Gottesdiensten ein. Trotzdem bin ich seinen Einladungen nicht gefolgt. Er gab mir ein Büchlein von David Wilkerson: "Das Kreuz und das Switchblade". Es ging um einen Prediger der seinen Fernseher zur Tür rausschmiss und in der zusätzlichen Zeit, die er hierdurch erhielt, Raum hatte zum Beten. Aber, er sprach wirklich mit Gott! Das fand ich sehr besonders.

Nach einer längeren Zeit musste ich zum dritten Mal meine Fahrprüfung ablegen und ich hatte auch diesmal nicht das Gefühl es schaffen zu können, weil ich jedes Mal so aufgeregt war. An diesem Tag betete ich zum ersten Mal: " Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann musst du die Prüfung für mich bestehen, weil ich es wirklich nicht kann." Ich stieg in das Auto ein und fuhr tralala los, Gott macht das schon. Und wirklich, ich hatte es geschafft! Drei Tage später heiratete der Junge, der mir über Gott erzählt hatte und ich war zu seiner Hochzeit eingeladen.
Sie hatten einen christlichen Gottesdienst und ich wollte am Ende des Gottesdienstes auch gerne zum Altar kommen um Jesus anzunehmen, aber ich hatte Angst, dass ich zu sehr die Aufmerksamkeit auf mich zog. Schließlich ging es ja um das Brautpaar.
Einen Monat später wollte ich einen Abend organisieren, um herauszufinden was der Unterschied ist bevor man zum Glauben an Gott kommt und danach. Ich dachte, dass ich dadurch herausfinden konnte, wie ich zum Glauben kommen kann. Also wollte ich den Bräutigam einladen, jedoch lud er mich wieder zu einem Gottesdienst ein. Ich wusste, dass ich dorthin gehen musste. Es war dem Hochzeitsgottesdienst sehr ähnlich und diesmal ging ich zum Altar. Jemand betete mit mir und ich kann mich nur noch halb an das Gebet erinnern, aber ich wusste: Das ist es!
Das ist, wonach ich all die Jahre verlangt habe.

Abends im Bett wusste ich, dass ich kein Selbstmord mehr begehen musste. Ich hatte eine Ruhe in meinem Herzen und eine unbeschreibliche Freude. Ich hatte öfter das Verlangen nach einem Freund, der mir immer zuhören und mich begreifen könnte. Und jetzt habe ich ihn gefunden, einen sehr großen Freund. Er hörte mir zu und verstand alles. Ich habe Ihm mein Herz ausgeschüttet und Stück für Stück hat er mich geheilt von der Abweisung und den ganzen Schmerz den ich hatte. Ich veränderte mich, denn manchmal konnte ich doch sehr bissig sein. Ich hörte auf zu lügen, zu hassen und bitter zu sein. Selbst mit dem Rauchen habe ich aufgehört. Noch immer ist Gott in meinem Leben an am Werk und ich erkenne immer wieder neue Dinge, die ich verändern kann. Yes, es gibt jemand der mich bedingungslos liebt.
Früher ging ich abends ins Bett mit feuerroten Wangen, weil ich so viele Dinge falsch gemacht habe. Nach meiner Bekehrung dachte ich an genau diese Dinge und ein Freude machte sich breit, weil ich wusste, dass mir vergeben würde.

Als ich nach circa 5 Jahren heiratete wurde ich krank. Meine Schilddrüse hatte sich entzündet und war hierdurch zerstört. Ich musste Tabletten nehmen für den Rest meines Lebens. Der Arzt sagte zu mir: Du brauchst nicht mehr darauf zu hoffen, dass du jemals wieder gesund wirst. Das wird nicht passieren.
Aber ich hatte früher schon Wunder gesehen. Und darum habe ich beschlossen, dass so lange für meine Gesundheit gebeten werden sollte, bis ich wirklich wieder gesund war.

Ein paar Jahre später, wurde wieder für mich gebetet und ich wusste, dass ich geheilt wurde. Ich hörte auf meine Tabletten zu nehmen und sobald ich Schmerzen in der Kehle fühlte, bestrafte ich diese durch das Blut von Jesus und die Schmerzen gingen weg. Nach drei Monaten wurde bei mir Blut abgenommen und der Doktor sagte: Deine Blutwerte sind gut, mach so weiter. Ich machte ihm deutlich, dass ich jetzt schon drei Monate keine Tabletten mehr nahm und warum. Naja, das fand er doch sehr besonders. Zur Sicherheit musste ich nach zwei Monaten wieder Blut abnehmen lassen, aber alles war in Ordnung und der Arzt erklärte mich für gesund. Das war ein Jahr nachdem er gesagt hatte, dass es wirklich nicht möglich wäre. Ja, ja, aber Gott kann tatsächlich alles.

Ich verstehe es, wenn du immer gehört hast, dass es Gott nicht gibt oder nur einfach zusieht. Aber das ist wirklich nicht wahr! Gott sieht dein Herz, deinen Schmerz, deine Mühe, deine Probleme. Und er will und kann alles heilen und verändern. Aber es liegt an dir die Tür für Ihn zu öffnen. Du denkst vielleicht, aber ich glaube noch nicht einmal! Naja, aber ich glaubte auch noch nicht in Gott als ich meine Führerscheinprüfung bestanden habe. Und danach siehst du, dass Gott darauf pocht, um dir zu helfen. Entscheide dich und du wirst sehen, was Gott in deinem Leben tun wird.

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Ellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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