Anna Maria aus Natal, Brasilien

Auch heute noch heilt Gott Menschen!

Mit viel Freude will ich hier die Geschichte erzählen über meine brasilianische Schwiegermutter Ana Maria. Ich erzähle es, für alle, die um Gottes Hilfe gebeten haben und vielleicht noch nicht erhört wurden, damit sie festhalten an ihrem Glauben. Denn Gott heilt auch heute noch!!

Es gibt in meinen Augen zwei verschiedene Sorten Hilfe:
- Hilfe, die kein Aufschieben duldet und wo Gott sofort eingreift, um zum Beispiel das Leben auf der Erde zu verlängern und
-Hilfe, die zu seiner Zeit stattfindet für Gläubige, die warten voller vertrauen, dass Heilung zu dem von Gott bestimmten Zeitpunkt eintrifft.

Meine brasilianische Frau, meine Tochter und ich durften Gott kennenlernen als der heilende Arzt, in all seiner Kraft und Güte. Hier kommt die Geschichte von Ana Maria aus Natal, Brasilien.

Ana Maria ist aufgewachsen in den ärmsten Slums von Natal, wo sie noch immer wohnt.
Obwohl sie nie in Luxus gelebt hat und oft nicht einmal die wichtigsten Lebensbedürfnisse hatte, war das für Ana Maria kein Grund ihren Glauben an den Herrn abzuschwören. Im Gegenteil, sie ist ein leuchtendes Vorbild für alle Menschen. Obwohl sie keine höhere Ausbildung genossen hat, sät sie täglich mit biblischen Weisheiten von hoher Qualität. Oft habe ich mich verwundert gefragt, wie der Herr eine so einfache Frau gebrauchen kann; sie evangelisiert auf eine beeindruckende Weise.
Ana Maria hat das, was man von einem Jünger vom Herrn erwarten kann: Ehrlichkeit, Vertrauen, eine helfende Hand und vor allem eine große Liebe zu seinen Mitmenschen. In meinen Augen sogar ein bisschen mehr: Sie vergegenwärtigt Jesus in allem was sie tut.

Aber was ist jetzt genau passiert? Anfang 2011 nahm sie sehr viel an Gewicht ab und ein Arztbesuch war unausweichlich. Allerdings ist das in Brasilien nicht ganz einfach. Das ganze Gesundheitssystem steht auf zwei wackeligen Beinen. Zum einen ist alles für jeden kostenlos. Das klingt gut, aber da der Staat kein Geld hat, funktioniert dies nicht wirklich. In Brasilien ist es ganz normal, sich schon nachts in die Warteschlangen einzureihen, um morgens von einem Arzt untersucht werden zu können. Medizin ist nur bei der Staatsapotheke zu bekommen und nur begrenzt an bestimmten Tagen zu erhalten. Für eine Operation ist eine Wartezeit von einigen Jahren sehr normal und oft kommt diese Hilfe dann viel zu spät. An zweiter Stelle gibt es das private Gesundheitssystem, dies hat ein hohes Niveau und ist gut organisiert. Hierfür gilt: erst bezahlen, dann die Hilfe.

In der Zwischenzeit entdeckte Ana ein Geschwür an ihrem Hals. Durch Spenden konnte Ana sofort überwiesen werden zu einem privaten Krankenhaus. Sofort wurde ein Ultraschallbild gemacht, das zeigte, dass Ana schon vier Geschwüre in der Schilddrüse hatte. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Ärzte nicht sagen, ob diese gut oder bösartig waren. Dazu war eine Biopsie nötig, die auch erst bezahlt werden musste, bevor gehandelt wurde.

Zu diesem Zeitpunkt ist am 3. Juli 2011 in unserer Evangelikalen Gemeinde 'Die Tür' ein besonderer Gottesdienst mit Evangelist Wolter Alkema durchgeführt worden. Das Motto von diesem Gottesdienst war: AUCH HEUTE NOCH HEILT GOTT MENSCHEN!

Während diesem Gottesdienst wurde für Ana gebetet und der Herr um Hilfe gefragt. Nicht um zehntausende Euro für die wichtige Operation zu erhalten, aber für die ganzheitliche Heilung von Ana. In dem Moment als Evangelist Wolter Alkema mir die Hand auflegte um für die Heilung von Ana von dem Herrn zu erbitten, fühlte ich den Geist des Herr, der mir etwas sagen wollte. Aber ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht WAS! Das Einzige worüber ich mir bewusst war, war eine merkwürdige Ruhe und ein Frieden, die sich in mir ausbreiteten.
Aber nun zurück zu Ana: aus Brasilien kam die schlechte Nachricht, dass die Biopsie nicht gelungen war. Wir dachten, dass Ana das Opfer gewesen ist von der leider weit verbreiteten Korruption, denn wie kann eine Biopsie denn nicht gelingen? Das nicht Verschicken von Gewebe an ein Labor bringt dem Arzt immerhin viel mehr Gewinn ein. Das war jedoch, wie es hinterher schien, ganz und gar nicht der Fall, denn der Herr hatte schon eingegriffen, was uns aber noch nicht deutlich war. Weil die Biopsie nicht gelungen war, fand der behandelnde Arzt es nötig, eine Blutuntersuchung machen zu lassen.

Es kam nun der 10 Juli 2011 und nach dem Sonntagsgottesdienst fragt mich unser Pastor, wie es meiner Schwiegermutter geht. Ich erzählte ihm die schlechten Neuigkeiten, aber auch, dass bei einer Geburtstagsfeier spontan 350 Euro für die Operation von Ana eingesammelt wurden. Weiter erzählte ich, dass ich ein merkwürdiges, herrliches Gefühl hatte, dass das ganze Geld nicht nötig wäre und ich eine unglaubliche Sicherheit hatte, dass Gott Ana heilen würde.

Am 14. Juli 2011 hatte Ana einen Termin im Krankenhaus um das Ergebnis der Blutuntersuchung und die weiteren Schritte zu besprechen. Der Doktor erzählte, dass die Biopsie nicht gelungen ist, weil man die Geschwüre nicht finden konnte. Die Blutuntersuchung hat auch keine Ergebnisse erbracht. Mit dem Geld was noch vorhanden war, wurde beschlossen, am darauf folgenden Tag ein neues Ultraschallbild zu machen.
Auf diesem Ultraschall sind die Geschwüre verschwunden, obwohl sie auf dem ersten Ultraschall noch deutlich zu sehen war…
Der behandelnde Arzt spricht von einem Wunder und hat keine medizinische Erklärung dafür!

Liebe Mitmenschen, auch bei Ihnen ist Heilung möglich. Bleiben Sie treu in ihrem Glauben und haben Sie ein felsenfestes Vertrauen in unseren Schöpfer. Dann ist es nur eine Frage der Zeit und Ihre Gebete werden erhört.

Vielen Dank an unseren Herrn für seine große Liebe, Treue und Güte gegenüber dem Menschen und Ana im Besonderen.

Patrick.

Maastricht, Niederlände, 16. Juli 2011


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